Die Fachoberschule ist auf eine Dauer von 2 Jahren angelegt und umfasst die Klassenstufen 11 und 12.  



Klassenstufe 11


Im ersten Jahr an der Fachoberschule verbessern die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Sie arbeiten sich außerdem in die Grundlagen der Wirtschaftsfächer ein und gewinnen so einen Wissensvorsprung. Gleichzeitig lernen sie im Praktikum den beruflichen Alltag kennen und erwerben erste grundlegende Fertigkeiten in für die Fachrichtung typischen Arbeitsbereichen.


Um die in den Wirtschaftsfächern erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praxisnah umsetzen zu können, wird das Praktikum begleitend zum Fachunterricht durchgeführt. Es umfasst 50% der Ausbildungszeit und wechselt in 2-wöchigem Rhythmus mit dem Vollzeitunterricht an der Schule.
Der Praktikumsbetrieb soll für das gesamte Schuljahr beibehalten werden, wobei jedoch anzustreben ist, dass die Schülerinnen möglichst viele verschiedene Abteilungen durchlaufen. Ein verantwortlicher Lehrer der Schule hilft erforderlichenfalls bei der Suche eines Praktikumsplatzes, hält den ständigen Kontakt zu den Praktikumsbetrieben und gibt Hilfestellungen.


Das Praktikum wird als "Fachpraktischer Unterricht" mit einer fachbezogenen, schriftlichen Belegarbeit abgeschlossen
 


Klassenstufe 12


Im 2. Ausbildungsjahr werden die allgemein- und berufsbildenden  Kenntnisse und Fähigkeiten in Vollzeitunterricht vertieft und zusammengefasst. Ihr erworbenes Wissen und Können stellen die Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 12 dann in den zentral vom Freistaat Sachsen vorgegebenen Prüfungen unter Beweis.


Die Prüfungen bestehen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.  In den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und den Wirtschaftsfächern (kombinierte Prüfung VWL /BWL /RW) sind schriftliche Prüfungen abzulegen. In Englisch, und eventuell in einem zweiten Prüfungsfach, kommt jeweils eine mündliche Prüfung hinzu. Zur Ermittlung der Abschlussnoten werden die im Unterricht erarbeiteten Vornoten und die Prüfungsnoten zu gleichen Teilen eingerechnet. Schülerinnen und Schüler, die kontinuierlich von Beginn an arbeiten, schaffen sich somit eine solide Ausgangsbasis für einen guten Abschluss.